Lernst Du noch?! – die Entdeckung des jüdischen Universums
Wir laden Sie herzlich ein zum jüdischen Lernfestival Limmud-Tag Frankfurt!
Die Idee zu Limmud ist vor 31 Jahren in England geboren und in vielen Städten der Welt mit Begeisterung
aufgenommen worden. Dabei geht es im wesentlichen um folgendes Ziel: jüdische Menschen sollen einander näher gebracht werden, die Vielfalt des Judentums soll für sie erlebbar gemacht werden. An diesem Tag wird begreifbar gemacht, was Judentum bedeutet: in Politik, Gesellschaft und Geschichte, in Literatur, Kunst und Musik, in Religion und Tradition und vielen anderen Themenkomplexen mit Bezug zum Judentum und/oder Israel. Wir wollen gemeinsam zuhören, diskutieren, arbeiten und Freude haben. Limmud erweitert Horizonte, ermutigt zur Verantwortung, ist Ausdruck gegenseitigen Respektes und der Toleranz, aber auch einer verantwortungsvollen Streitkultur. Limmud wird aus rein ehrenamtlicher Kraft aufgebaut und durchgeführt. Sowohl das Organisationsteam, als auch die Helfer am Tag selbst, sowie die Workshop-Geber erbringen ihren Beitrag unentgeltlich und mit dem Ziel, die Gesellschaft, in der sie leben zu bereichern. Limmud ist für alle Juden da, für Kinder, Jugendliche, für Familien und Singles, für Berufstätige und für Pensionäre, sowie ihre Familienmitglieder und Partner. Wir freuen uns auf Sie, teilen Sie mit uns die Faszination eines inhaltsreichen, schönen Tages im Zeichen unserer jüdischen Identität.
~ 29. August 2010 ~ 10-21 Uhr ~ im Philanthropin ~ Hebelstr. 15-19 ~ 60318 Frankfurt
ANMELDUNG
Wenn Sie sich zum Limmud-Tag Frankfurt anmelden wollen, klicken Sie bitte hier und füllen das Anmeldeformular aus. Limmud lebt vom Beitrag aller. Wenn Sie einen Workshop am Limmud-Tag Frankfurt geben wollen, klicken Sie bitte hier und füllen sowohl das Anmelde- als auch das Workshopformular aus.
~ Teilnehmerbeitrag: € 15.- p.P.
~ Ermäßigter Teilnehmerbeitrag: € 7.50 p.P. für Studenten, Rentner, Familien ab 3 Pers., Gruppen ab 10 Pers.
Wenn Sie mehr über Limmud wissen wollen, dann lesen Sie dies bei www.limmud.de oder kontaktieren Sie uns, das Organisationsteam (Kontaktdaten siehe unten). Erkundigen Sie sich über die erfolgreichen Limmud -Tage in anderen Städten, bei Verwandten und Freunden. Sie werden sich schnell davon überzeugen, dass es sich wirklich lohnt, bei Limmud in Frankfurt dabei zu sein.
PROGRAMM
Den Kern unseres Programmes sollen aber Sie bilden, als Zuhörer, Diskutierender oder Vortragender. Limmud lebt von den Ideen und den Aktivitäten seiner Teilnehmer. Sie entscheiden, was Sie lernen und was Sie anderen vermitteln wollen. Nehmen Sie unser Angebot an. Nutzen Sie die Chance, andere an Ihrem Wissen und Können oder an Ihren Fragen teilhaben zu lassen, ohne Stress, ohne Wettbewerbsdruck, nur aus der Überzeugung heraus, gemeinsam jüdische Identität zu erkunden.
ECKPUNKTE DES PROGRAMMS
• Avram Burg: Im Gespräch mit Eldad Beck: Is there still a jewish vision?
• Esther Ellrodt-Freiman: Glückel von Hameln.
• Peter Feldmann: Politik in Deutschland???- machen!!!
• Johannes Frank: Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk – Jüdische Begabtenförderung
• Beni Gesundheit: Jüdische Bioethik
• Esther Graf: Kitsch oder Kunst? Moderne Judaica selbst gemacht
• Kurt Grünberg: Steine der Erinnerung – Die Initiative 9. November über das „Ausgraben“ einer zerstörten Synagoge in Frankfurt am Main.
• Yosef Havlin: Die Gebete von Rosch Haschana und ihre Bedeutung
• Rachel Heuberger: Judaica Europeana oder kann Judentum über das Internet vermittelt werden?
• Peter Honigmann: Leila de Rabenu Tam. Eine rabbinische Diskussion über den Beginn der Nacht
• Daniel Kempin: “ojfn weg“ – Exil und Emigration in jüdischen Liedern
• Doron Kiesel: Im gelobten Land? zur integration russischsprechender Juden aus der ehemaligen Sowjetunion in Deutschland.
• Doron Kiesel: ZWST: Zedaka und Integration
• Alexander Lakschin: Judische Identität bei Kindern in gemischtreligiösen Ehen. Auf Russisch.
• Alexander Lakschin: Warum sind wir Juden und nicht Christen? Auf Russisch.
• Olga Mannheimer: Hätte er gelernt was Rechtes, müsst er nicht schreiben Bücher. Über Eigenart und Erzähltechnik der Anekdote.
• Nadine von Mauthner, geb. Baroness von Goldschmidt-Rothschild: - Meine Kindheit
in der Grüneburg / Gesprächsinterview mit Johannes Ernst.
• Sasha Merberg: Lernen um des Lernens willen, oder Kissen, Sitze und Sitzende.
• Gabriel Miller: Jüdische Religion – die Grundlage: Talmud versus Tora oder Talmud und Tora?
• Joachim Nadler: “Wer ist Jude? Wer jüdische Enkel hat!”
• Rita Ostrovska: Keramikausstellung
• Roy Rajber: Deutscher Fussballbund: - Fußball gegen Antisemitismus.
• David Ranan: Die (katholische) Kirche, die Juden und der Tod.
• Gideon Roemer-Hillebrecht: Jüdische Soldaten in deutschen Armeen-Gestern, Heute, Morgen.
• Victor Sanovec: Jüdische Kultur jenseits von Metropolen.
• Victor Schapiro: Еврейские стихи и песни по-русски, jiddische Lieder und Gedichte in Russisch
• Jacky Schultz: Die 2 Versionen der Schöpfungsgeschichte.
• Ruwen Schickler: War König David Jude ? Die Bedeutung des Buches Ruth.
• Sharon Shenhav: Gute und schlechte Nachrichten zum Status der Frauen in Israel.
• Elkan Spiller & Marguerite Marcus: „Trotzdem Ja zum Leben sagen!“ (Engl./Deu) Film + Discussion about the “Second Generation”.
• Schimon Staszewski: Jüdische Bioethik – Methodik und Anwendungsbeispiele.
• Andy Arjeh Steiman: ”Essen und Trennen muss men kennnen. Jiddisches Essen und jiddischer Sex”.
• Majer Szanckower: Humor ojf Jiddisch.
• Samuel Weinberger: Wehmut ums Westend - Die Geschichete einer jüdischen Familie.
• Gil Yaron: Juden oder Hebräer.
• Ofra Yitzhaki: Israel: Ein musikalisches Protrait.
Das vollständige Programm können Sie hier nachlesen!
LIMMUD-TAG FRANKFURT: TEAM
Romy Paluch, Koordination: romy@limmud.de
Noemi Staszewski, Organisation: noemi@limmud.de , Fax: 069 / 70 76 87 42
Pavla Alter, Marketing: pavla@limmud.de
Susanne Ferber, Programm: susanne@limmud.de
Susan Fritz, Fragen rund um die Anmeldung: susan@limmud.de
Wollen auch Sie Teil des Organisationsteams werden, dann kontaktieren Sie uns über frankfurt@limmud.de. Wir freuen uns über jede helfende Hand!
SPENDEN
Auch wenn die Arbeit bei Limmud von Freiwilligen gemacht wird, braucht Limmud auch Geld. Wir freuen uns daher über Ihre Spenden. Limmud e.V. ist im Vereinsregister eingetragen. Sitz des Vereins ist Berlin.
Limmud e.V. ist als gemeinnützig anerkannt. Spenden sind also steuerlich absetzbar.
Bitte überweisen Sie den Betrag auf unser Spendenkonto. Bei Beträgen bis 100 Euro gilt der Einzahlungsbeleg als Spendenquittung. Ab 100 Euro erhalten Sie eine Spendenquittung zugeschickt, wenn Sie uns Ihre Anschrift mitteilen.
Unser Spendenkonto
Empfänger: Limmud e.V.
Konto Nr. 4 162 523 08
BLZ 100 800 00 (Dresdner/Commerzbank)
IBAN: DE27 10080000 0416252308
BIC: DRESDEFF100
WER UNTERSTÜTZT LIMMUD?
Der Limmud – Tag in Frankfurt ist unabhängig, unparteiisch und wird ehrenamtlich organisiert. Wir sind dankbar dafür, dass folgende Institutionen uns bei der Realisierung unseres jüdischen Lernfestivals unterstützen:
American Jewish Joint • Zentralrat der Juden in Deutschland • L.A. Pincus Fund • Bundesministerium des Inneren • Jewish Agency for Israel • European Jewish Fund • World Zionist Organization • Jüdische Gemeinde Frankfurt





